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Ereignis der Woche - Zivilcourage

Polizeiauto vor Warndreieck
Ereignis der Woche - Zivilcourage
Ereignis der Woche

Jeden Samstag gibt es unser Ereignis der Woche…unterschiedliche Geschichten, die uns die Woche über beschäftigt haben. Mal ernste Themen, mal Amüsante, mal Traurige.

Diese Woche zeigen wir, dass die Donnerstagnacht für einen 18-Jährigen ohne das beherzte Eingreifen eines Ersthelfers anders verlaufen wäre...


Donnerstagnacht, 01.50 Uhr, ein 58-jähriger Münsteraner ist in Sendenhorst-Albersloh unterwegs und sieht mitten auf der Straße einen Radfahrer liegen. Es ist kalt draußen, um den Gefrierpunkt, weit und breit niemand zu sehen. Der Retter informiert die Polizei, versorgt den Radfahrer mit einer Decke, stellt ein Warndreieck auf und hält Polizei sowie den Rettungsdienst über den Zustand des Unbekannten auf dem Laufenden.


Zwischenzeitlich fährt ein Auto an der Stelle vorbei. Durch den dichten Nebel erkennt der Fahrer die Situation zu spät und fährt in das Dreieck rein. Er kann einen Zusammenstoß mit Fahrradfahrer und Ersthelfer glücklicherweise vermeiden.


Als Polizei und Rettungsdienst an der Stelle ankommen, kümmern sie sich umgehend um die Versorgung des 18-jährigen Radfahrers aus Drensteinfurt. Er wird vor Ort untersucht und anschließend nach Hause gebracht.


Dank des bedingungslosen und beherzten Eingreifens des Münsteraners ist dem 18-Jährigen nichts weiter passiert. Keine Erfrierungen, keine schweren Verletzungen, er wurde nicht von einem Auto überfahren, sondern konnte die restliche Nacht in seinem Bett verbringen.


Wir wollen danke sagen. Danke an alle im Kreis, die Zivilcourage zeigen. Die nicht wegsehen, sondern im Rahmen ihrer Möglichkeiten handeln und etwas tun. Jeder kann mal in eine Notsituation geraten…und dann ist erste Hilfe wichtig, manchmal sogar entscheidend.

 

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