Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

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Falsche Polizeibeamte am Telefon

LKA NRW warnt vor falschen Polizeibeamten
Falsche Polizeibeamte am Telefon
Falsche Polizeibeamte rufen Bürgerinnen und Bürger an.

Falsche Polizeibeamte am Telefon

Immer wieder werden Bürgerinnen und Bürger von angeblichen Polizeibeamten angerufen. In den Telefonaten manipulieren die Betrüger ihre Opfer, indem sie ihnen Geschichten über Straftaten erzählen und sie zum vermeintlichen Schutz ihres Eigentums auffordern, Geld oder Wertgegenstände auszuhändigen. Bei vielen dieser Gespräche wird im Telefondisplay die Nummer 110, teilweise sogar mit der örtlichen Vorwahl angezeigt. Letztmalig versuchte ein solcher Betrüger am Montagabend (7.8.2017) mehrere Drensteinfurter Bürger zur Übergabe von Geld oder Wertsachen zu bewegen.

Ihre Polizei empfiehlt:

  • Falls Sie in Ihrem Telefondisplay den Polizeinotruf 110, ggf. mit einer Vorwahl, sehen sollten, dann handelt es sich nicht um den Anruf der Polizei. Bei einem Anruf der Polizei erscheint nie die Rufnummer 110 in Ihrem Telefondisplay.
     
  • Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamtin oder Polizeibeamter aus, lassen Sie sich den Namen und die Dienststelle nennen und wählen Sie dann selbst die 110. Schildern sie der Polizei den Sachverhalt und nennen Sie den Namen und die Dienststelle des Anrufers
     
  • Die Polizei erfragt telefonisch keine Bankdaten wie Kontonummer und Kontostand oder Inhalte von Schließfächern. Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten
     
  • Öffnen Sie unbekannten Personen niemals die Tür oder ziehen Sie zuvor eine Vertrauensperson hinzu
     
  • Übergeben Sie unbekannten Personen NIEMALS Geld oder Wertsachen
     
  • Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie, sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige
     

Neben dieser Tatbegehungweise gibt es noch zahlreiche weitere Straftaten, bei welchen hauptsächlich ältere Menschen auf unterschiedliche Weise um ihre Ersparnisse gebracht werden. Informationen hierzu finden Sie unter www.polizei-beratung.de oder auf den Seiten der Polizeilichen Kriminalprävention zur Sicherheit für Seniorinnen und Senioren.